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Arbeitsrecht

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Aufhebungsvertrag

Anders als bei einer Kündigung ist ein Aufhebungsvertrag - zumindest in der Theorie - ein beiderseitiger Vertrag, dem beide Seiten zwingend zustimmen müssen. In der Praxis beruht ein Aufhebungsvertrag aber meist auf der Entscheidung einer Seite, das Arbeitsverhältnis nicht fort zu setzen. Wenn ein Aufhebungsvertrag nicht zustande kommt - z.B. weil keine Einigung über die Höhe einer Abfindung erzielt werden kann - folgt in der Praxis meist die Kündigung. Insofern unterscheiden sich Aufhebungsverträge von Arbeitsverhältnissen oftmals nur oberflächlich von einer Kündigung des Arbeitsvertrages.

Im Prinzip lassen auch Kündigungen oftmals Gestaltungsmöglichkeiten über das zeitliche Ende des Arbeitsverhältnisses oder die Höhe einer etwaigen Abfindung zu.

Tipp: Lassen Sie Aufhebungsverträge immer anwaltlich prüfen. Denn im Vertragsweg kann Sie Ihr Arbeitgeber über eine Aufhebungsvereinbarung auch schlechter stellen, als nach den gesetzlichen Kündigungsvorschriften.

Außerdem sollten Sie beachten, dass die Agentur für Arbeit Ihnen unter Umständen Sperrzeiten auferlegen kann, wenn Sie sich durch eine Aufhebungsvereinbarung "mutwillig" in die Arbeitslosigkeit begeben.

Änderungskündigung

Wenn Ihnen ein "Aufhebungsvertrag" angeboten wird, der Ihre alte Tätigkeit beendet und eine neue Beschäftigung begründet, ist das in Wirklichkeit kein Aufhebungsvertrag, sondern eine Änderungskündigung. Auch die Anpassung des Gehalts nach unten kann eine Änderungskündigung darstellen. Dafür gelten natürlich auch die üblichen Kündigungsschutzvorschriften und damit die übliche dreiwöchige Klagefrist gegen die Kündigung.

Falls für die neue Beschäftigung eine Probezeit vereinbart wird, kann Sie Ihr Arbeitgeber auch nach langjähriger loyaler Tätigkeit ohne Angabe von Gründen innerhalb dieser neuen Probezeit kündigen, wenn Sie nichts gegen die Änderungskündigung unternommen haben.

Deshalb: Fristen beachten und sofort Beratungstermin vereinbaren!

Wir vereinbaren im Arbeitsrecht kurzfristig einen Beratungstermin. Gerne können Sie online unseren arbeitsrechtlichen Vorab-Fragebogen ausfüllen oder uns unter 030/31004400 anrufen.

Die Kosten des Mandats klären wir selbstverständlich vor der Mandatierung. Gerne beantworten wir Ihnen unverbindlich Fragen zu den entstehenden Kosten vorab per Telefon oder E-Mail. Mit unserem arbeitsrechtlichen Kostenrechner können Sie sich auch online einen Überblick über die Kosten verschaffen.

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